Falken sorgen für viel Freude
Bei vielen Profivereinen ist es ein ganz normaler Vorgang. Gerade bei Fußballmannschaften. Da gehört es zum Alltag, dass sich die Spieler schon einen Tag vor dem nächsten Spiel im Hotel treffen. Seit Samstag vor einer Woche hat auch Heilbronns Trainer Rico Rossi das eingeführt. Am Samstagabend müssen seine Spieler spätestens um 21 Uhr in einem Neckarsulmer Hotel eingecheckt haben. So kann keiner auf dumme Gedanken kommen und die Vorbereitung auf die nächste Partie durch zu langes Weggehen in Gefahr bringen.
Eine Maßnahme, die den gewünschten Erfolg gebracht hat. Bereits am vergangenen Wochenende hatten die Falken bei den Lausitzer Füchsen gewonnen, nun legten sie am Sonntag in Bremerhaven nach. Durch den 3:2 (1:0,1:0,1:2)-Erfolg hat sich die Mannschaft von Rico Rossi alle Chancen auf die direkte Playoff-Teilnahme bewahrt, obwohl sie kurz vor Ende der Partie noch einmal in Bedrängnis gekommen war. Am Ende sicherten sich die Gäste allerdings in einer wahren Verteidigungsschlacht die wichtigen und letztlich verdienten drei Punkte.
Frühe Führung
Eine Sturmreihe spielte sich am Sonntag besonders in den Vordergrund: US-Nationalspieler PJ Fenton, Frédérik Cabana und Dustin Johner. Zwei der drei Angreifer trafen. Cabana in Minute acht und 23, Johner in Minute 47. Sie hatten für eine eigentlich beruhigende Führung der Gäste gesorgt. Seit Cabana sein Comeback gefeiert hat, treten auch Johner und Fenton wieder vermehrt in den Vordergrund. "Die drei sind sehr wichtig für uns. Bei Johner merkt man auch, dass er jetzt wieder auf außen spielen kann, das liegt ihm noch besser", sagt Rossi.
Gerade im ersten Drittel hatten die Heilbronner am Sonntag dominiert. Im zweiten Abschnitt war die Partie deutlich ausgeglichener, Bremerhaven war allerdings noch nicht in der Lage, Sebastian Vogl im Falken-Tor zu überwinden. Das holten die Gastgeber im letzten Abschnitt nach, als bei den Falken die Kräfte merklich schwanden. Pierre-Luc O"Brien sorgte mit dem 1:3 (56.) wieder für Hoffnung im Lager der Gastgeber. Als Peter Baumgartner in Überzahl das 2:3 (57.) folgen ließ, gerieten die Gäste noch einmal ins Wanken − sie fielen aber nicht. Mit Einsatz, aber freilich auch der nötigen Menge Glück, brachten sie die Führung über die Zeit.
Quelle: Stimme.de
